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Umgang mit eMails -
eMails senden -
Was ist ein Hoax? |
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Tipps zum Umgang mit
eMails |
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- Verwenden Sie ein aktuelles Anti-Viren Programm, um Ihren PC und die Mails zu überwachen.
Die auf dem PC beim Kauf bereits installierten Programme sind schnell
veraltet, wenn die Virendefinitionen nicht ständig aktualisiert werden.
Vertrauen Sie nicht nur auf die Wirksamkeit des Antiviren-Programms,
seien Sie selbst wachsam!
- Wenn Sie Outlook oder Outlook-Express verwenden,
schalten Sie die Auto-Vorschau und das Vorschaufenster aus! Dadurch
wird das automatische Aktivieren von eMail Viren unterbunden.
- Öffnen Sie nur Mails, deren Betreff und Absender Ihnen vertrauenswürdig vorkommen. Eine Mail mit
dem Betreff: "Get 8 FREE issues - no risk!" sollte auch dann gelöscht
werden, wenn sie angeblich von einem bekannten Absender kommt.
- Seien Sie skeptisch bei Mails
mit einem Betreff wie z.B. "Streng vertraulich", "Bitte sofort lesen"
oder "Virenwarnung - Bitte sofort weiterleiten". Diese Mails enthalten
im günstigen Fall einfach Werbung. Die Mails mit dem zuletzt genannten
Betreff sind oft sogenannte Hoaxes. Das sind angebliche Virenwarnungen,
deren Weiterleitung und Befolgung der Anweisungen zum angeblichen
Zerstören des Virus selbst den Schaden anrichten. Oft werden Sie
aufgefordert, nach einer bestimmten Datei zu suchen und diese zu
löschen. Wundern Sie sich nicht, wenn anschliessend Ihr System nicht
mehr richtig funktioniert.
- Führen Sie keine Anweisungen durch, die zur
angeblichen Bekämpfung von Viren in unverlangt zugeschickten Mails
stehen. Wenn Ihr Kollege, dem Sie dreimal am Tag mit seinem
Textprogramm helfen müssen, Ihnen plötzlich Virenwarnungen mit
detaillierten Anweisungen schickt, ist womöglich etwas faul an der
Mail.
- Seien Sie skeptisch beim Erhalt von Massenmails, die Sie daran erkennen, dass im
Adressfeld oder im CC-Feld eine Fülle von weiteren Empfängern steht.
- Verzichten Sie auf Komfort zugunsten der Sicherheit! - Überwinden Sie Ihre Neugier!
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Tipps für das Senden von eMails: |
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- Senden Sie, wenn möglich,
Mails im Textformat. Die sehen zwar nicht so schön aus wie
HTML-Mails, sind aber dafür garantiert virenfrei (nur der Inhalt, nicht
etwa der evtl. Anhang).
- Geben Sie i m m e r einen sinnvollen
Text in der Betreffzeile an. Ich selbst werfe fast alle Mails sofort
weg, deren Betreff "Kein Thema" oder etwas wie oben beschrieben
enthält.
- Geben Sie
bei der Konfiguration Ihrer Mailadresse Ihren Namen an. Wenn Sie unter
einem Pseudonym wie "marbellagirl", "Supergirl" oder "Luder123" Mails
absenden, sollten Sie sich nicht wundern, wenn diese Mails nicht
gelesen und beantwortet werden.
- Schreiben Sie Mails, bei denen Sie Verteilerlisten
verwenden, nicht so, dass alle Empfänger im Anschriftenfeld oder im
CC-Feld aufgeführt werden. Geben Sie nur eine bekannte Empfängeradresse
an und verwenden Sie das BCC (BlindCarbonCopy - unsichtbare Kopie)
Feld, um die anderen Adressen einzutragen.
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Was ist ein HOAX? |
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Immer wieder geistern eMails durch das Netz, die vor
angeblichen Viren warnen, die durch die Virenscanner nicht auffindbar
sind.
Achtung! diese Virenwarnungen können selbst zum Virus werden - aber
nur, wenn Sie in naiver Weise dabei mithelfen.
| Beispiel: |
| Sie erhalten eine Mail, die oft im Adressfeld
hunderte von anderen email-Adressen enthält. Im Betreff steht dann
z.B.: "virenwarnung.....kein witz!!!!!" oder
"Achtung Virenwarnung dringend lesen und
weiterschicken!"
Im Text steht dann sinngemäß:
"Bitte zur Sicherheit prüfen
Das Virus verbreitet sich von Adressbuch zu Adressbuch, also bitte
gleich nachschauen! Es ist in der Tat von Norton und McAfee (und
AntiVir 9x) nicht auffindbar. Es schlummert etwa 14 Tage auf dem
Rechner, aktiviert sich dann selbst und löscht sämtliche Dateien
auf der Festplatte.
Die Anweisung zu seiner Entfernung ist recht einfach:
1. Auf "Start" klicken, dann auf "SUCHEN", dann auf Dateien/Ordner
2. In der Suchmaske "jdbgmgr.exe" eintippen - so heißt die
Virusdatei
3. Bei "Suchen" muss die Festplatte auf C: stehen
4. Suche starten
5. Wenn diese Datei auftaucht (Vorneweg sitzt ein Teddybär):
AUF KEINEN FALL ÖFFNEN !!!!!
Mit der rechten MAustaste den Dateinamen anklicken, dann löschen
drücken
7. Bei der Rückantwort, ob die Anwendung tatsächlich in den
Papierkorb verschoben werden soll, JA drücken
8. Auf den Desktop gehen und den Papierkorb öffnen
9. Die Datei "jdbgmgr.exe" im Papierkorb suchen und mit der rechten
Maustaste löschen
Wenn Sie die Datei auf dem rechner gefunden haben, bitte dies
E-mail an alle Kontakte im Adressbuch versenden, weil der Virus
über das Adressbuch verbreitet wird. Aber bitte nur dann
...............
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Das ist ein Beispiel für einen sogenannten H o a x . Das ist
eine Warnung vor einem Virus, das keiner ist. Die Mail und Ihre
Verbreitung ist der eigentliche Schädling. Leider kann es vorkommen, dass
einige wohlmeinende User diese Mail verbreiten, ohne sich genauer zu
informieren. Daher ist es auch keine Garantie für die Richtigkeit einer
solchen Meldung, wenn sie von jemand kommt, den Sie kennen.
Wenn Sie die angegebene Prozedur durchführen, sind Sie selber Helfer
des Hoax.
Die Datei jdbgmrg.exe (mit dem Bärchen als Icon) ist eine Datei, die
Bestandteil des Betriebssystems (Ausführung von java Applikationen) ist.
Wenn sie vorhanden ist, bitte n i c h t l ö s c h e n!
Weiter Infos finden Sie bei Symantec (Norton AntiVirus) unter
http://securityresponse.symantec.com/avcenter/venc/data/jdbgmgr.exe.file.hoax.html
Dieser Hoax taucht seit Jahren immer wieder auf. Das Bärchen als Icon
war wohl als kleiner Scherz eines Microsoft-Mitarbeiters gedacht, führt aber,
wie man sieht, zu solch üblen Scherzen. Das ist eine besonders perfide Art, eingeschüchterte User
dazu zu bringen, ihren PC selbst zu verstümmeln.
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Was ist ein Hoax? |